Unser Sicherheitskonzept
Der Massenpanik vorbeugen
Die Massenpanik von Duisburg forderte 21 Tote und sitzt heut noch in allen Knochen. Nun berührt natürlich die Debatte
um die Gefahr von Massenveranstaltungen auch das Konstanzer Oktoberfest.
So beugen wir vor…
Trotz der hohen Besucheranzahl von ca. 100.000 Personen die jährlich das Volksfest strömen, gab es auf dem Konstanzer
Oktoberfest noch keinen Vorfall von Massenpanik. Dies liegt natürlich am bewährten Sicherheitskonzept, das Jahr für
Jahr durchgeführt und angepasst wird.
„Man kann jedoch nie ausschließen, dass etwas passiert – Unvorhergesehenes ist leider immer möglich.“
Ungefährlich sind Massenveranstaltungen grundsätzlich nie, aber die Situation in Duisburg kann nicht mit der in
Konstanz verglichen werden. Klein Venedig ist ein Gelände, dass zu allen Seiten hin offen ist. So kann man auch zu
jeder Zeit das Festgelände verlassen. Selbst bei schönem Wetter sind es meist nicht mehr als rund 5000 Besucher, die
sich über den ganzen Tag hin auf dem Gelände verteilen. In Duisburg waren 1,4 Millionen zum selben Zeitpunkt.
Unser Sicherheitskonzept basiert auf jahrelanger Erfahrung und wird jedes Jahr neu überarbeitet. Videoüberwachung von
Problemzonen, beleuchtetes Festgelände und ausreichende Notausgänge, sowie jährliche Aufstockung des Ordnungspersonals
sind nur wenige der vielen Sicherheitserneuerungen der letzten Jahre.
Auch wenn betrunkene Besucher meist stark protestieren, werden unsere Zelte bereits geschlossen, bevor sie komplett
überfüllt sind. Eine große Anzahl an Ordern mit nachweislicher Ausbildung und ein ausgearbeitetes Kommunikationskonzept
weist Festwirt Hans Fetscher jedes Jahr vor.
Dieses Jahr werden auch noch einmal die Verkehrsanbindungen verstärkt, so dass die öffentlichen Verkehrsmittel
zusätzlich entlastet werden. Dieses Jahr bietet sich die Möglichkeit einer zusätzlichen Schifffahrt. Abfahrt ist ab
Konstanz um 23:50 Uhr. Des Weiteren werden die normalen Züge verstärkt, so dass auch hier ein reibungsloser Ablauf
gewährleistet ist.
Das es noch zu keinen größeren Vorfällen kam ist auch der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit der Stadt Konstanz, der
ansässigen Polizei, sowie der Feuerwehr, DRK und allen weiteren Beteiligten zu verdanken.
Zusammen sind wir gut gerüstet und auf alle evt. Vorfälle vorbereitet.